Moderne Weihnachtsgedichte

Es ist wieder soweit! Der Dezember verzaubert mit gemĂŒtlichen Winterabenden, PlĂ€tzchen und tausenden von Lichtern. Familien kommen unter dem Tannenbaum zusammen, Freunde, die ĂŒber die ganze Welt verstreut waren, machen sich auf den Weg zu einem lang ersehnten Wiedersehen.

Jeder nimmt sich Zeit, an seine NĂ€chsten zu denken. Es werden Geschenke ausgesucht und Pakete liebevoll geschnĂŒrt. Passend zu buntem Papier und hĂŒbschen, sorgfĂ€ltig gebundenen Schleifen, suchen die meisten von uns auch eine passende Karte aus, in der ein schönes Weihnachtsgedicht nicht fehlen darf. Nur welches? Alte Traditionen sollten zwar bewahrt werden, aber manchmal muss ein neues Gedicht her. Ein Gedicht, das noch niemand vorher gehört hat und das man zur Unterhaltung der ganzen Familie zum Weihnachtsfest laut vorlesen kann.

Gehen Dir jetzt auch nur die alten Gedichte wie bspw. Alles still!, Christkind oder Weihnachten wird es fĂŒr die Welt durch den Kopf, die wir alle noch in der Schule gelernt haben? Du könntest natĂŒrlich selbst ein neues schreiben, doch das ist auch nicht jedermanns Sache. Zum GlĂŒck findest Du hier jede Menge moderne Weihnachtsgedichte. Damit kannst Du deine Liebsten ĂŒberraschen. So verwandelst Du deine Weihnachtskarten in etwas Besonderes, das fĂŒr frischen Wind am Heiligabend sorgt.

Frohe Weihnachten!
Am Weihnachtstag, da wach' ich auf,
das heilige Fest nimmt seinen Lauf.
Denn jedes Jahr zur heiligen Nacht,
bin ich um den Schlaf gebracht.

Ich muss immer daran denken:
was soll ich bloß verschenken?
Was wollte Oma nochmal haben,
freut sich jeder ĂŒber meine Gaben?

Und was ist das ideale Weihnachtsessen,
was haben wir letztes Jahr gegessen?
Soll es Ente geben oder Fisch,
was passt besser auf den Tisch?

Ganz zu schweigen von dem Weihnachtsbaum,
eine große Tanne wĂ€re schon mein Traum!
Was ist mit dem Weihnachtsschmuck,
haben wir davon auch genug?

Kann nebenher der Fernseher laufen
oder soll ich Weihnachtsmusik kaufen?
Wann wird die Bescherung sein,
schlĂ€ft unsere JĂŒngste vorher ein?

Sollen wir in die Kirche gehen,
um das Krippenspiel zu sehen?
Oder bleibt man doch zu Hause
und macht eine kurze Pause?

Aber ganz egal, wie es auch sei,
daraus lernt man Allerlei:
Weihnachten mit den Personen, die man liebt,
ist das Schönste was es gibt!

Autor: Norman Niederberger

Weihnachtszeit
Nun ist es wieder Weihnachtszeit,
Die Tann ist hoch, die Tann ist breit.
Wir schmĂŒcken sie mit Kugeln fein,
So ist es Brauch, so soll es sein.

Nun ist schon wieder Weihnachtszeit,
Gute Laune, Heiterkeit.
PlÀtzchen wer'n gestochen,
Selten hat's so gut gerochen.

Schon ist es wieder Weihnachtszeit,
Das Christkind kommt, wenn's draußen schneit.
Der Opa schenkt noch GlĂŒhwein ein,
Dem Papa schmeckt's, alles ist fein.

Schon ist nun wieder Weihnachtszeit,
Bald gibt's Geschenke, schönste Zeit.
Was ich wohl dieses Jahr bekomm?
Es ist egal, ich bin ja fromm!

Autor: Norman Niederberger

Weihnachtsgeschenke
Meine Schwester möchte ein HĂŒndchen haben,
Schlittschuhe, Fahrrad und noch andere Gaben.
FĂŒr mich ein kleines Pony reicht,
damit hat es der Weihnachtsmann doch leicht.

FĂŒr Tante legt man einen Wecker ins Paket,
damit kommt sie niemals mehr zu spÀt.
Und der Onkel kriegt ein Radio,
darĂŒber ist er auch sehr froh.

FĂŒr Mutter steht eine NĂ€hmaschine unter dem Baum,
denn die war immer schon ihr Traum.
Vaters Wunsch ist eine gute Flasche Wein,
dazu lÀdt er den Nachbarn ein.

Opa schenken wir gestrickte Socken,
damit bleiben seine FĂŒĂŸe trocken.
Oma bekommt gleich zwei Geschenke,
ein Buch und eine VogeltrÀnke.

Auf dem Weihnachtsmarkt suchen wir schöne Sachen,
die den Nachbarn Freude machen.
Aber das schönste Geschenk der Welt,
kann man nicht kaufen fĂŒr Geld!

Autor: Norman Niederberger

Weihnacht
Siehst du die goldnen Sterne funkeln,
riechst du den Duft des grĂŒnen Baum,
hörst du die Lieder und Gedichte,
wie sie erhellen unseren Raum?

Und all die PlÀtzchen auf dem Tische,
all die Pakete fest geschnĂŒrt,
und all die freundlichen Gesichter,
das Herz so liebevoll berĂŒhrt.

SpĂŒrst du die Herzlichkeit und WĂ€rme,
spĂŒrst du die Liebe wie sie eint?
Dann weißt du Weihnacht ist gekommen,
das GlĂŒck in vollem Glanze scheint.

Autor: Norman Niederberger

Oh, wie schön die Weihnachtszeit
Oh, wie schön die Weihnachtszeit.
Oh, wie herrlich, wenn es schneit,

die Welt in perlend weiß gekleidet,
jedermann das Böse meidet,

und aufs Gute sich besinnt.
Ach, wie schnell die Zeit zerrinnt.

Die Zeit der weihnachtlichen Stund,
wie sĂŒĂŸ die Speise in jedem Mund,

wie ungern man sich schlafen legt,
wenns doch so viel zu entdecken gibt.

Entdeckungen unterm Tannenbaum,
aller Kinder großer Traum,

Doch die Freude bleibt das Beste,
und dann noch die lieben GĂ€ste.

Oh, wie schön die Weihnachtszeit.
Oh, wie herrlich, wenn es schneit.

Autor: Norman Niederberger

Der Weihnachtsengel
Jedes Jahr kommt er von fern
und verzaubert alle Herzen
Jeder Mensch hat ihn so gern
und entzĂŒndet fĂŒr ihn Kerzen

Er ist ein gern gesehener Gast
der liebe Weihnachtsengel
die Lichter gelten ihm
zum Dank an seine Seligkeit

Der Engel kommt in jedes Haus
und lÀsst Magie erstrahlen
und hetzen wir in Saus und Braus
verstreut er Sternenstaub

Jedes Jahr kommt der kleine Engel
und verrichtet seine Tat
er kommt direkt vom Himmel
und sendet Trost und Rat

Autor: Norman Niederberger

Weihnachten ist wunderbar
Weihnachten kommt sehr ĂŒberraschend dieses Jahr,
am vierundzwanzigsten Dezember ist es plötzlich da.
Geschenke sind nur zum Teil besorgt,
das Fondueset ist vom Nachbarn geborgt.
Auf dem Markt noch schnell einen Christbaum kaufen,
die Parkuhr ist sicher schon abgelaufen.
Der Braten war vorbestellt, zum GlĂŒck.
Nun aber schnell nach Hause zurĂŒck.
Die Tanne mit Kugeln und Kerzen schmĂŒcken,
zwischendurch etwas Marzipan verdrĂŒcken.
Heute Nachmittag steht Besuch ins Haus,
die Familie kommt, der Hund muss noch raus.
Zum Stollen fĂŒr jeden das passende GetrĂ€nk,
ein Gutschein bleibt als praktisches Geschenk.
Ruhig und besinnlich wird's im nÀchsten Jahr.
Weihnachten ist einfach wunderbar.

Autor: Norman Niederberger

Herrliche Weihnachtszeit
Weihnachten steht vor der TĂŒr,
Schnee bedeckt jedes Haus.
Die Stadt erstrahlt im Lichterglanz.
Alles sieht festlich aus.

Kinderaugen werden groß,
sehen die weiße Pracht.
Mit Schal und MĂŒtze schnell ins Freie,
zur großen Schneeballschlacht.

Drinnen duftet's nach GebÀck,
der Christbaum ist geschmĂŒckt.
Der Weihnachtsmann war schon da,
die Kinder sind entzĂŒckt.

Viele bunte Geschenke
liegen unter dem Baum,
Weihnachtslieder klingen leis',
alles ist wie im Traum.

Nun ist die Bescherung dran,
die Herzen werden weit,
alle WĂŒnsche sind erfĂŒllt,
herrliche Weihnachtszeit.

Autor: Norman Niederberger

Hinweis:

Unsere Gedichte-Sammlung wird durch unsere fleißigen Besucher zu Weihnachten stets erweitert. Mach auch Du mit und trage moderne Weihnachtsgedichte ein, die auf unserer Seite bisher nicht zu finden sind. Gedicht eintragen

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