Lustige Weihnachtsgedichte

Alle Jahre wieder feiern wir Weihnachten. Dabei wird ein köstliches Mahl serviert, klassische Weihnachtslieder gesungen, Weihnachtsgeschichten vorgelesen, Gedichte aufgesagt und PlĂ€tzchen verputzt, bis die sehnsĂŒchtig erwartete Bescherung folgt. Doch zwischen jĂ€hrlicher Routine, Stress und Hektik dĂŒrfen Spaß und Freude nicht vergessen werden. Denn auch darum geht es beim Weihnachtsfest. Gemeinsames Lachen tut der gesamten Familie gut und stĂ€rkt die Gemeinschaft. Mit ein wenig Witz und Humor könnt Ihr die Zeit der Besinnlichkeit ganz schnell auflockern und eine entspannte AtmosphĂ€re schaffen.

Wie wĂ€re es also mit einem lustigen Weihnachtsgedicht? AmĂŒsante und humorvolle Gedichte können unerwartet zu einem großen Spaß werden, der nicht nur die Lachmuskeln der Kinder trainiert. Auch Onkel und Tante und selbst die Großeltern haben es verdient, in der Weihnachtszeit den Ernst des Lebens zu verdrĂ€ngen und sich an ein wenig Schalk zu erfreuen. Damit keine Langeweile aufkommt, haben wir fĂŒr Euch zahlreiche lustige Weihnachtsgedichte zusammengetragen. Denn Fröhlichkeit und Freude ist das schönste Geschenk, das Ihr Euren Liebsten zu Weihnachten machen könnt.

Einsiedlers Heiliger Abend
Ich hab’ in den Weihnachtstagen –
Ich weiß auch, warum –
Mir selbst einen Christbaum geschlagen,
Der ist ganz verkrĂŒppelt und krumm.

Ich bohrte ein Loch in die Diele
Und steckte ihn da hinein
Und stellte rings um ihn viele
Flaschen Burgunderwein.

Und zierte, um Baumschmuck und Lichter
Zu sparen, ihn abend noch spÀt
Mit Löffeln, Gabeln und Trichter
Und anderem blanken GerÀt.

Ich kochte zur heiligen Stunde
Mir Erbsensuppe mit Speck
Und gab meinem fröhlichen Hunde
Gulasch und litt seinen Dreck.

Und sang aus burgundernder Kehle
Das Pfannenflickerlied.
Und pries mit bewundernder Seele
Alles das, was ich mied.

Es glimmte petroleumbetrunken
SpÀter der Lampendocht.
Ich saß in Gedanken versunken.
Da hat’s an der TĂŒr gepocht,

Und pochte wieder und wieder.
Es konnte das Christkind sein.
Und klang’s nicht wie Weihnachtslieder?
Ich aber rief nicht: „Herein!”

Ich zog mich aus und ging leise
Zu Bett, ohne Angst, ohne Spott,
Und dankte auf krumme Weise
Lallend dem lieben Gott.

Autor: Joachim Ringelnatz

Knecht Ruprecht in Nöten
Knecht Ruprecht kratzt sich seinen Bart
Und rĂŒckt zurecht die Brille:
Ihr Engelskinder, lÀrmt nicht so,
seid mal ein bisschen stille!
Kommt, rĂŒckt hĂŒbsch artig zu mir ran,
seht euch mal das Bestellbuch an!

Was steht hier auf dem ersten Blatt?
was auf dem zweiten, dritten?
was steht am Ende von dem Buch?
was steht hier in der Mitten?
Ach Weihnachtsmann, wir bitten sehr,
schick uns doch mal das Luftschiff her!

Hans möchte nach Amerika,
und Fritz zu Tante Lotte,
Kurt durch die Luft zu Großpapa,
Marie zum lieben Gotte;
Georg will bloß nach Neuruppin
Mit Zeppelin, mit Zeppelin.

Ach Zeppelin, du Zaubermann,
's ist aus der Haut zu fahren,
das ganz liebe kleine Pack
will bloß noch Luftschiff fahren;
dein Fahrzeug ist ja viel zu klein,
da gehn nicht alle Kinder 'rein.

Ihr Engelskinder, helft mir doch
in meinen Weihnachtsnöten,
baut mir ein Luftschiff riesengroß
mit hunderttausend Böten,
lasst lustig die Propeller gehn,
da sollt ihr mal die Freude sehn!

Hurra, schreit da die Engelschar,
wir helfen alle, alle.
Nach dreien Tagen, blitzeblank,
stehts Luftschiff in der Halle.
Dank schön, sagt Ruprecht, fÀhrt hinab,
holt alle Jungs und MĂ€dels ab
zur Flugfahrt durch die Welten.
Ob sie sich nicht erkÀlten?

Autor: Paula Dehmel

MĂŒtterchen schilt
Wer hat hier genascht vom Weihnachtsbaum?
Das ist doch zu toll mit den Kindern!
Man wendet einmal den RĂŒcken kaum,
Gleich fangen sie an zu plĂŒndern.

Wer ist's gewesen? Fritz oder Gret'?
Wer hat hier was abgegriffen
Und hier vom Pfefferkuchen - da fehlt!
Ein groß' StĂŒck abgebissen?

Ihr schweigt? Sagt keiner, wer's getan?
Ich will's schon noch entdecken.
Zur Strafe kriegt ihr vom Marzipan
Kein einzig StĂŒck zu schmecken.

Doch dass der Dieb mir erst wird kund,
Will ich den Fall untersuchen -
Komm, Fritz, mal her! Mach auf den Mund,
Beiß hier in den Pfefferkuchen!

Siehst du! Der Mund passt Zahn fĂŒr Zahn
Ins abgebiss'ne Eckchen -
Nun kriegst du nichts vom Marzipan,
Doch etwas mit dem Stöckchen!

Autor: Richard Zoozmann

Die Weihnachtsmaus
Die Weihnachtsmaus ist sonderbar -
sogar fĂŒr die Gelehrten.
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre FĂ€hrten.

Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom FestgebÀck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich habÂŽ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die ĂŒber Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es spÀter.

Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die ĂŒber Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck`ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die ĂŒber Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die SĂŒĂŸigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte FestgebÀck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,
- bei FrÀnzchen oder Lieschen -
da gÀb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bißchen!

Doch sag ich nichts, was jemand krÀnkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von WeihnachtsmÀusen denkt,
bleibt jedem ĂŒberlassen.

Autor: James KrĂŒss

Schöner Heiligabend
Der Baum verbrannt, Geschenk vergessen,
die Gans ist auch schon aufgefressen.
Und auf dem Tisch nur blöde Gaben,
na dann 'nen schönen Heiligabend!

Autor: unbekannt

Christkind's VW
Leise rieselt der Schnee.
Das Christkind fÀhrt einen VW.
Hört nur, wie lieblich es kracht.
Das Christkind hat die Kurve nicht geschafft.

Autor: unbekannt

Der Wunsch
Die Gans verbrannt, das Geschenk vergessen,
der Kuchen ist auch schon aufgegessen.
Ach, was soll's, mit ausreichend Punsch
erfĂŒllt sich auch der grĂ¶ĂŸte Wunsch!

Autor: unbekannt

Christkind, Christkind, guter Gast
Christkind, Christkind, guter Gast.
Hast du mir was mitgebracht?
Hast du was, dann setz dich nieder,
hast du nichts, dann geh gleich wieder.

Autor: unbekannt

Der GrizzlybÀr
Der Weihnachtsmann am Fenster klebt,
das Jammern sein Gesicht verrÀt.
Ich hoffe er gibt die Geschenke her,
denn hinter ihm steht ein GrizzlybÀr!

Autor: unbekannt

Leise pinkelt ein Reh
Leise pinkelt ein Reh
ein tiefes Loch in den Schnee,
weihnachtlich glitzert der Strahl:
Rehlein, pinkel noch mal!

Autor: unbekannt

Das besoffene Weihnachtsschwein
Wer torkelt so spÀt durch die Nacht und den Wind?
Es ist das besoffene Weihnachtsschwein, dass lacht und singt!
Es wĂŒnscht Dir eines, das ist doch klar:
Frohe Weihnachten und viel GlĂŒck im Neuen Jahr!

Autor: unbekannt

Auweia!
Hört, was hab' ich von draußen vernommen?
Der Weihnachtsmann hat 'ne Flasche Korn zu sich genommen.
Ich hoffe, dass es die Polizei nicht riecht,
weil sonst am Heiligen Abend kein Kind was kriegt.

Autor: unbekannt

Weihnachten
WĂ€re Maria hart geblieben,
wÀre uns Weihnachten erspart geblieben.

Autor: unbekannt

Das Christkind
Ich hab' eben das Christkind gesehen,
es stand an der Bar und konnte kaum noch stehen.
Auf Geschenke brauchst du nicht zu hoffen,
es hat das ganze Geld versoffen!

Autor: unbekannt

Rudolph
Rudolph - das Rentier - hat eine rote Nase.
Der GlĂŒhwein drĂŒckt ihm gehörig auf die Blase.
Beschwipst fliegt er von Haus zu Haus
und richtet meine GrĂŒĂŸe aus.

Autor: unbekannt

Das Christkind
Das Christkind hat in dieser heiligen Nacht
Bekanntschaft mit meinem KĂŒhler gemacht.
Der Weihnachtstisch ist daher öd und leer,
die Kinder schauen blöd daher.
Da lÀsst der Vater einen krachen,
die Kinder fangen an zu lachen.
So kann man auch mit kleinen Sachen
den Kindern eine Freude machen.

Autor: unbekannt

Weihnachsfrau oder Weihnachtsmann?
Im Sinne der Emanzipation
stellte sich jeder die Frage schon:
Warum heißt es "Weihnachtsmann"?
Hörte es sich nicht besser an,
wenn es hieße "Weihnachtsfrau"?

Nun ja, ich weiß es nicht genau.
Auf jeden Fall fiel es mir schwer,
kĂ€m’ da 'ne Frau mit Bart daher,
mir das Lachen zu verkneifen.
Weil Frauen doch gewöhnlich keifen,
erfreute es mich sowieso,
rief sie noch lauthals: Ho Ho Ho!

Man stelle sich vor, dann schwÀnge die Gute
wÀhrend des Rufens auch noch ihre Rute.
Doch die Grenze zum guten Geschmack,
das wÀre wohl der pralle Sack.

Nach dieser Analyse des Geschlechtes
und im Eifer des Gefechtes,
ergeben meine Argumente dann:
Es kann nur heißen: "Weihnachtsmann"!

Autor: unbekannt

Die Weihnachtskatastrophe
Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt,
erst war es klein, man sah es kaum
nun brennt der ganze Weihnachtsbaum.

Der Nachbar draußen sieht den Schimmer
und schon brennt drin das ganze Zimmer.
Und statt der zĂŒnft` gen Liederstrophe,
geschieht im Haus die Katastrophe.

Die Mutter laut um Hilfe schreit,
doch das Dorf ist tief verschneit,
ein HĂ€slein nur zum Haus hinschaut,
der Weihnachtsabend ist versaut.

Da kommt die Feuerwehr gerannt,
zu löschen diesen Wohnungsbrand.
Den Hamster man vom Boden hebt,
doch er hat es nicht ĂŒberlebt.

Die Familie, die ist voller Kummer,
da fÀllt dem Sohne ein die Nummer.
Geschwind er zum Telefon schnellt
und schon mal einen Sarg bestellt.

Der Gabentisch ist nun ganz leer,
die Kinder glotzen blöd umher.
Da lÀsst der Vater einen krachen,
die Kinder fangen an zu lachen.

So kann man auch mit kleinen Sachen
den Kinderherzen Freude machen.

Autor: unbekannt

Steuerliche ÜberprĂŒfung
Denkt Euch ich habe das Christkind gesehen,
es war beim Finanzamt zu betteln und fleh'n.
Denn das Finanzamt ist gerecht und teuer,
verlangt vom Christkind die Einkommenssteuer.

Das Amt will noch wissen, ob es angehen kann,
dass das Christkind so viel verschenken kann.
Das Finanzamt hat so nicht kapiert,
wo von das Christkind dies finanziert.

Das Christkind rief: "Die Zwerge stellen die Geschenke her",
da wollte das Finanzamt wissen, wo die Lohnsteuer wÀr.
FĂŒr den Wareneinkauf mĂŒsste es Quittungen geben,
und die Erlöse wÀren anzugeben.

"Ich verschenke das Spielzeug an Kinder" wollte das Christkind sich wehren,
dann wÀre die Frage der Finanzierung zu klÀren.
Sollte das Christkind vielleicht Kapitalvermögen haben,
wÀre dieses jetzt besser zu sagen.

"Meine Zwerge besorgen die Teile,
und basteln die Geschenke in Eile"
Das Finanzamt fragte wie verwandelt,
ob es sich um innergemeinschaftliches Gewerbe handelt.

Oder kÀmen die Gelder, das wÀre ein besonderer Reiz,
von einem illegalen Spendenkonto aus der Schweiz?
"Ich bin doch das Christkind, ich brauche kein Geld",
Ich beschenke doch die Kinder in der ganzen Welt."

"Aus allen LĂ€ndern kommen die Sachen",
mit den wir die Kinder glĂŒcklich machen."
Dieses wÀre ja wohl nicht geheuer,
denn da fehle ja die Einfuhrumsatzsteuer.

Das Finanzamt von diesen Sachen keine Ahnung,
meinte dies wĂ€re ein Fall fĂŒr die Steuerfahndung.
Mit diesen Sachen, welch ein Graus,
fÀllt Weihnachten dieses Jahr wohl aus.
Denn das Finanzamt sieht es so nicht ein,
und entzieht dem Christkind den Gewerbeschein.

Autor: unbekannt

Little Christmas
When the last Kalendersheets
flattern trought the Winterstreets
and Dezemberwind is blowing
then is everybody knowing
that is it not allzuweit
she does come the Weihnachtszeit.

All the Menschen, Leute, people
flippen out of ihr warm StĂŒble
run to Kaufhof, Aldi, Mess
make Konsum and business,
kaufen this und jene thinks
and the churchturmglocke rings.

Manche holen sich a TĂ€nnchen;
when this brennt the cry “Attention”!
Rufen for the Feuerwehr:
“Please come quick to löschen her!”
Goes the TĂ€nnchen off in Rauch
the are standing on the Schlauch!

In the kittchen of the house
mother make the Christmasschmaus.
She is working, schufts and bakes
the hit is now her Joghurtkeks
and the Opa says als Tester:
“We are killed bis to Sylvester”!

Then he fills the last Glas wine-
yes, this is the Christmastime!

Day by day does so vergang
and the holy night does come,
you can think, you can remember
this is immer im Dezember!

Then the childrenlein are coming
candle-Wachs is abwÀrts running.

Bing of Crosby Christmas sings
while the Towerglocke rings
and the angels look so fine
well, this is the Weihnachtstime!

Baby-Eyes are kugelrund
the family feels kerngesund
when unterm Weihnachtsbaum theyÂŽre hocking,
then nothing can them ever shocking.
The are happy, are so fine
this happens in the christmastime!

The animals all in the house,
the Hund, the Katz, the bird, the Maus,
are turning round the Weihnachtsstress
enjoy, this is an never nie
well the find Kitekat and Chappi
in the Geschenkkarton of Papi.

The family begins to sing
and wieder does a Glöckchen ring.
Zum song vom grĂŒnen Tannenbaum,
the TrÀnen rennen down and down
bis our mother plötzlich flennt:
“The christmas-Gans im Ofen brennt”!

Her nose indeed is very fine
Ende of the Weihnachtsreim!

Autor: unbekannt

Der Wunschzettel
Das Weihnachtsfest naht schon heran" -
der Hansel sagt's beim Essen -,
"die WĂŒnsche meld' ich euch jetzt an,
ihr dĂŒrft sie nicht vergessen!

Um Ski und Schlittschuh' möchte ich
euch ganz besonders bitten;
auch fehlt, ihr wißt es sicherlich,
mir noch ein neuer Schlitten.

Drei dicke BĂŒcher wĂŒnsch ich mir,
Briefmarken auch daneben,
dazu ein Album und Papier,
um sie schön einzukleben.

Ein Domino, ein Schachbrettspiel,
ein Kasperletheater -
und einen neuen Peitschenstiel
vergiß nicht, lieber Vater!

und viele Tiere auch von Holz
und andere aus Pappe,
Indianerfederkopfschmuck stolz
und eine neue Mappe.

Ein Brennglas, eine Kamera,
ein Blitzlicht fĂŒr die Nacht; -
ich knipse dann von fern und nah,
wie sich's gerade macht.

Und einen großen Tannenbaum,
dran hundert Lichter glÀnzen,
mit Marzipan und Zuckerschaum
und SchokoladenkrÀnzen.

Doch scheint euch dies ein wenig viel,
so könnt ihr daraus wÀhlen.
Es könnte wohl der Peitschenstiel
und auch die Mappe fehlen!"

Als Hansel so gesprochen hat,
sieht man die Eltern lachen.
"Was willst du, kleiner Nimmersatt,
mit all den vielen Sachen?"

"Wer soviel wĂŒnscht", der Vater spricht,
"bekommt auch nicht ein Achtel.
Er kriegt ein ganz klein wenig Nix
in einer Pfennigschachtel."

Autor: Heinrich Seidel

Es naht die liebe Weihnachtszeit
Ihr Kinder seid nun stille
Die Mutti ist schon ganz nervös,
sucht ihre Kreislaufpille.

Es gibt so schrecklich viel zu tun,
ein Fest braucht Vorbereitung.
Nur Opa sitzt vor seinem Schnaps
Und liest in Ruhe Zeitung.

Der Vati zerrt am Weihnachtsbaum,
das Ding das steht nicht gerade,
und das es kaum noch Nadeln hat
ist auch ein wenig schade.

Nur Dackel Waldi ist entzĂŒckt.
Bis dahin musst er immer
zum BĂ€umchen vor die TĂŒr hinaus,
jetzt hat er eins im Zimmer.

Papa wĂŒhlt in den Pappkartons,
dann schimpft er "Donnerwetter!
Was ist das fĂŒr 'ne Wirtschaft hier?
Wo ist denn das Lametta?"

Dann brennt der KĂ€sekuchen an,
Mama fÀngt an zu weinen.
Nur Opa ohne ZeitgefĂŒhl
Genehmigt sich noch einen.

Autor: unbekannt

Hinweis:

Unsere Gedichte-Sammlung wird durch unsere fleißigen Besucher in der Weihnachtszeit stets erweitert. Mach auch Du mit und trage lustige Weihnachtsgedichte ein, die auf unserer Seite bisher nicht zu finden sind. Gedicht eintragen

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