Es bricht an die schöne Weihnachtszeit
Kategorie: Lange Weihnachtsgedichte
Es bricht an die schöne Weihnachtszeit
Es bricht an die schöne Weihnachtszeit,Autor: weihnachtsgedichte.biz
eingeläutet von der Glocken hellem Schall,
in diesen Tagen wünscht sich jeder Friede und Freud,
von Europa nach Asien, ja, überall.
Chöre erhellen den Tag mit süßem Gesang,
Zimt, Lebkuchen und Bratapfelduft,
erfüllen im ganzen Land die Luft.
Ja, Weihnachten ist die Zeit von Gerüchen und Klang.
Dann ist er da, der große Tag,
an dem kein Kind still sitzen mag,
die Pakete stapeln sich unter dem Baum,
Spannung und Vorfreude liegen im Raum.
Doch Weihnachten ist mehr als Geschenke und Essen,
das sollten wir alle nie vergessen,
Es geht um Liebe und Großzügigkeit,
daran erinnern wir uns jede Weihnachtszeit.
- Ausführliche Interpretation des Gedichts
- Welche Stimmung erzeugt das Gedicht?
- Ist das Gedicht zeitgemäß?
- Wie ist der Schwierigkeitsgrad zu bewerten?
- Für welchen Anlass eignet sich das Gedicht?
- Für welche Altersgruppe eignet sich das Gedicht?
- Für wen eignet sich das Gedicht weniger?
- Wie lang dauert der Vortrag?
Ausführliche Interpretation des Gedichts
Das Gedicht "Es bricht an die schöne Weihnachtszeit" entfaltet sich wie ein klassischer Adventskalender und deckt schrittweise die verschiedenen Facetten des Festes auf. Es beginnt mit einer universellen, fast feierlichen Ankündigung. Die "Glocken" als traditionelles Symbol läuten nicht nur die Zeit ein, sondern verbinden durch die Erwähnung von "Europa nach Asien" symbolisch die Welt in einem gemeinsamen Wunsch nach Frieden und Freude. Diese globale Perspektive ist ein bemerkenswerter erster Gedanke, der Weihnachten über das rein Private hinaushebt.
Die zweite Strophe widmet sich dann den sinnlichen Eindrücken. Der "süße Gesang" der Chöre und die typischen Düfte von "Zimt, Lebkuchen und Bratapfel" werden gekonnt zu einer synästhetischen Erfahrung verwoben. Die Aussage, Weihnachten sei eine "Zeit von Gerüchen und Klang", trifft den Nerv vieler Erinnerungen und schafft unmittelbare Nähe. Hier wird die Atmosphäre des Wartens und der Vorfreude beschworen, bevor der eigentliche Festtag kommt.
Der dritte Abschnitt fängt dann die energiegeladene Spannung des Heiligen Abends ein. Die "Pakete unter dem Baum" und die kindliche Unruhe sind klischeehafte, aber wahrhaftige Bilder, die jeder kennt. Genau an diesem Punkt, wo die materielle Freude im Vordergrund zu stehen scheint, setzt die finale und wichtigste Strophe an. Sie fungiert als moralische Klammer und vertieft die Botschaft entscheidend. Die Aussage, Weihnachten sei "mehr als Geschenke und Essen", und die Betonung von "Liebe und Großzügigkeit" geben dem Gedicht seine Tiefe und seinen bleibenden Wert. Es erinnert daran, dass der Sinn des Festes im zwischenmenschlichen Miteinander liegt, eine Botschaft, die hinter dem vorweihnachtlichen Trubel leicht in Vergessenheit geraten kann.
Welche Stimmung erzeugt das Gedicht?
Das Gedicht erzeugt eine durchweg warme, nostalgiestimmte und herzliche Atmosphäre. Es beginnt mit einem feierlich-hoffnungsvollen Ton, der durch den "hellen Schall" der Glocken und den weltumspannenden Friedenswunsch gesetzt wird. Schnell wechselt es in eine gemütlich-sinnliche Stimmung, die Heimatgefühle und Kindheitserinnerungen wachruft. Die dritte Strophe steigert die Emotion dann in eine freudig-aufgeregte, fast kribbelnde Erwartungshaltung, wie sie besonders Kinder erleben. Der abschließende Teil rundet alles mit einer besinnlichen und nachdenklichen Note ab, die das Herz berührt und den Geist anregt. Insgesamt ist die Stimmung ein gelungener Mix aus Vorfreude, Festtagsfreude und besinnlicher Tiefe.
Ist das Gedicht zeitgemäß?
Absolut. Die Kernfragen und Werte, die das Gedicht anspricht, sind heute genauso relevant wie eh und je. In einer Zeit, die von Kommerz und Hektik geprägt ist, wirkt die Erinnerung an "Liebe und Großzügigkeit" als wichtiges Gegengewicht. Die anfängliche Zeile über den globalen Friedenswunsch "von Europa nach Asien" liest sich in unserer vernetzten, aber auch konfliktreichen Welt aktueller denn je. Das Gedicht wirft implizit die Frage auf, wie wir den wahren Geist der Festtage in der Moderne bewahren können. Es lädt dich dazu ein, innezuhalten und zu überprüfen, ob dein eigenes Weihnachtsfest noch Raum für diese essenziellen Werte hat oder ob es von Äußerlichkeiten überlagert wird. Damit ist es ein perfekter Gesprächsanstoß für den Festtagsbrunch oder den Heiligabend selbst.
Wie ist der Schwierigkeitsgrad zu bewerten?
Sprachlich ist das Gedicht als leicht bis mittelschwer einzustufen. Der Satzbau ist klar und überwiegend parataktisch, also aneinandergereiht. Das Vokabular ist größtenteils aus dem allgemeinen Wortschatz entnommen, mit einigen festen weihnachtlichen Begriffen wie "Bratapfelduft" oder "Großzügigkeit". Es gibt keine komplexen Metaphern oder schwer verständlichen rhetorischen Figuren. Die Botschaft ist direkt und klar formuliert. Lediglich die synästhetische Verknüpfung von "Gerüchen und Klang" stellt eine kleine poetische Stilfigur dar, die aber das Verständnis nicht erschwert, sondern die Aussage vielmehr bereichert. Daher eignet es sich auch sehr gut für jüngere Leser oder für Menschen, die Deutsch als Fremdsprache lernen und in die deutsche Weihnachtstradition eintauchen möchten.
Für welchen Anlass eignet sich das Gedicht?
Dieses Gedicht ist vielseitig einsetzbar. Es passt perfekt zur Einstimmung in die Adventszeit, beispielsweise bei der Gestaltung einer Weihnachtsfeier im Verein, in der Schule oder im Familienkreis. Aufgrund seiner besinnlichen Schlussstrophe eignet es sich auch hervorragend als kleiner Beitrag am Heiligabend, bevor die Geschenke ausgepackt werden, um den Fokus auf das Wesentliche zu lenken. Du kannst es in Weihnachtskarten abdrucken, in Gemeindebriefe einfügen oder als dekoratives Element auf deinem festlichen Blog verwenden. Es ist ein schönes Ritual, um gemeinsam ins Gespräch über die Bedeutung des Festes zu kommen.
Für welche Altersgruppe eignet sich das Gedicht?
Die Zielgruppe ist breit gefächert. Grundsätzlich ist es für Kinder ab dem Grundschulalter gut verständlich, besonders die Strophen über die Gerüche und das Geschenkeauspacken sprechen sie direkt an. Für Jugendliche und Erwachsene gewinnt es durch die reflektierende letzte Strophe an Bedeutung. Es ist also ein generationenübergreifendes Gedicht, das sowohl beim Vorlesen für die Kleinen als auch beim gemeinsamen Lesen in der Familie oder unter Freunden funktioniert. Die positive und werteorientierte Botschaft macht es für alle Altersstufen passend.
Für wen eignet sich das Gedicht weniger?
Weniger geeignet ist das Gedicht für Leser, die explizit nach avantgardistischer, kritischer oder melancholischer Weihnachtslyrik suchen. Es bedient bewusst die klassischen, idyllischen und herzerwärmenden Klischees des Festes. Wer also eine dezidiert moderne, ironische gebrochene oder sozialkritische Auseinandersetzung mit Weihnachten sucht, wird hier nicht fündig werden. Ebenso könnte es für einen sehr formalen oder literaturwissenschaftlichen Anlass zu einfach und unkompliziert in seiner Machart sein.
Wie lang dauert der Vortrag?
Bei einem ruhigen, bedachten und betonungsreichen Vorlesen, das der besinnlichen Stimmung des Gedichts gerecht wird, liegt die Vortragsdauer bei ungefähr 45 bis 60 Sekunden. Ein etwas flotterer, freudigerer Vortrag könnte bei etwa 40 Sekunden liegen. Die Länge ist damit ideal für einen kurzen, aber inhaltsstarken Beitrag innerhalb eines größeren Programms. Du hast genug Zeit, die Stimmungen der einzelnen Strophen durch deine Vortragsweise auszugestalten, ohne dass die Aufmerksamkeit der Zuhörer nachlässt.
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